Das war`s …
… die Schulzeit ist vorbei. Die Klasse hat das Recht, endlich ohne nervende Eltern und ohne die Pauker gemeinsam etwas zu unternehmen. Eine Abi-Reise vorzubereiten, bedeutet, eine Menge zu bedenken und viele Kompromisse einzugehen. Das verlangen vor allem anderen die unterschiedlichen Einkommensverhältnisse der Eltern und wie viel diese Willens und in der Lage sind, an finanziellen Mitteln beizusteuern. Der Sohn von Frau Doktor wir sicherlich besser ausgestattet werden als die Tochter von Herrn Krause, der unglücklicher Weise unversehens zum Harz IV Begünstigten wurde. Das Problem in solchen Fällen kann sein, dass der eine oder die andere an der Abi-Fahrt nicht teilnehmen kann, sich jedoch schämt, den wahren Grund zu nennen. Hier gilt es, Fingerspitzengefühl unter Beweis zu stellen.
Traumdestinationen wie New York oder Rio de Janeiro sollten da von Anfang an außen vor bleiben, wenn es an die Planung geht. Gar nicht erst daran denken ! Auch deutsche Metropolen wie Berlin oder München sind recht teuer, wobei Berlin gerade noch grenzwertig sein könnte. Natürlich möchte die Klasse auch nicht an solch entlegenen Orte wie die Lüneburger Heide oder die Uckermark, wo außer Birken und plattes Land nichts zu sehen ist und nur zweimal im Monat die Dorfdisko stattfindet, reisen.
In aller erster Linie möchte eine Abi-Fahrt ein emotionales Erlebnis werden. Ein letztes Mal wird der Klassenverband in dieser Form zusammen sein und man wird sich ein Leben lang an diese Fahrt erinnern. Bei einer Abi-Reise steht die Gemeinschaft im Fokus. Der Stress der Prüfungen liegt hinter den Schülern, jedes Konkurrenzdenken kann abgestreift werden und jeder kann sich geben wie er oder sie ist.
So, sucht euch ein Reiseziel, bei der man tagsüber gemeinsam etwas unternehmen und abends feiern kann. Dabei kann man ruhig einmal die Sau rauslassen. Das wird später alles vergeben, zumal die Eltern und Lehrer, weil abwesend, so wie so nichts zu melden haben. Nun wäre nur noch zu klären, was tagsüber angesagt sein soll, Kultur und Sehenswürdigkeiten oder relaxen. Im Idealfall sollte das Reiseziel beide Alternative bieten, aber wo hat man schon Beach und Museen örtlich dicht beieinander. Schaut Euch einmal auf dieser Seite um, vielleicht kommt das eine oder andere hier vorgestellte Reiseziel auch für Euch in Frage.